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Die Trendschau – KW 15

Alle Nachrichten und wichtige Trends der Woche im Überblick. Die wöchentliche Sammlung dient nicht nur zu Informationszwecken, sondern bietet einen Überblick über mögliche Geschehnisse rund um die Welt aus Branchen wie Nahrung, Gesundheit, Digitales, Mobilität, Umwelt und Politik.

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Alle Nachrichten und wichtige Trends der Woche im Überblick. Die wöchentliche Sammlung dient nicht nur zu Informationszwecken, sondern bietet einen Überblick über mögliche Geschehnisse aus Branchen wie Nahrung, Gesundheit, Digitales, Mobilität, Umwelt und Politik. Den Leser erwarten in der Trendschau Berichterstattung zu nationalen und internationalen Trends sowie nützliche Informationen für das eigene Unternehmen oder Privates. Wenn Sie auf den jeweiligen Titel klicken, gelangen Sie zu dem Original-Artikel.

Die Trendschau, sammelt wöchentlich Nachrichten und stellt sie hier Freitags kompakt dar.

Politik & Wirtschaft

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ZDF Politbarometer

Das aktuelle ZDF Politbarometer vom 16.04. zeigt die Kanzlereignung. Demnach liegt in der Union Markus Söder vor dem CDU-Chef Armin Laschet. Den CSU-Vorsitzenden halten 63 Prozent aller Befragten und 84 Prozent der CDU/CSU-Anhänger für kanzlertauglich (nein: 31 Prozent bzw. zwölf Prozent. Bei den Grünen ist die Spitzenposition noch offen aber eine Mehrheit spricht Robert Habeck (29% ja, 54% nein) und Annalena Baerbock (24% ja, 57% nein). SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat für 37 Prozent aller Befragten das Zeug zum Kanzler (nein: 53 Prozent) und für 76 Prozent der SPD-Anhänger.

Bundesverfassungsgericht kippt den Berliner Mietendeckel

Der Berliner Mietendeckel ist verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Das Gesetz sei nichtig, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung. Das Land sei nicht berechtigt gewesen, einen Sonderweg zu gehen. Der Berliner Mietendeckel ist verfassungswidrig. Da der Bund bereits 2015 die Mietpreisbremse beschlossen hatte, liege die Gesetzgebungsbefugnis ausschließlich bei ihm (Aktenzeichen 2 BvF 1/20 u.a.). Geklagt vor dem höchsten deutschen Gericht hatten Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU und der FDP. Wie geht es weiter? Für Mieter in Berlin bedeute das Urteil, dass sie gegebenenfalls auch die Differenz zwischen der Mietendeckelmiete und der Vertragsmiete nachzuzahlen haben, teilte Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) nach dem Urteil mit.

Digital

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Umfrage Ergebnisse: Anti-Corona-Tools

In der dritten Welle der Corona-Pandemie setzen BürgerInnen in Deutschland stark auf digitale Lösungen. Besonders beliebt sind digitale Tools, mit denen sich von zu Hause aus arbeiten und lernen lässt. Tools für den digitalen Check-In, die den Besuch von Restaurants, Veranstaltungen oder auch Kaufhäusern vereinfachen sollen, halten viele dagegen für weniger sinnvoll. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 2.500 Menschen, die eco – Verband der Internetwirtschaft im April beim Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben hat. Bei der Frage nach sinnvollen digitalen Anwendungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie steht das Homeoffice (64,4 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von Apps zur Kontaktnachverfolgung (52,7 Prozent), der Einführung eines digitalen Impfpasses (47,3 Prozent) sowie der Möglichkeit, Distanzunterricht über digitale Lernplattformen stattfinden zu lassen – dem sogenannten Homeschooling – (42 Prozent). Digitale Check-In-Lösungen für Restaurantbesuche (33,8 Prozent) oder Veranstaltungen (29,1 Prozent) bildeten bei der Umfrage das Schlusslicht.

In-App-Käufe sind der Motor des deutschen Gaming-App-Marktes

2020 konnte der Markt für Spiele-Apps abermals kräftig zulegen: Innerhalb eines Jahres stieg der Umsatz mit Games für Smartphones und Tablets in Deutschland um 23 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro. Damit konnte der Markt für Spiele-Apps sein beeindruckendes Wachstum aus den Vorjahren weiter fortsetzen: Bereits 2019 stieg der Umsatz um 22 Prozent, davor sogar um 31 Prozent. Das gab der game Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens App Annie   bekannt.

Nur ein Viertel der Deutschen will nach der Pandemie vermehrt online shoppen

Für den internationalen FMCG-Report 2021 ‚Consumer goods in a crisis‘ von YouGov wurden mehr als 19.000 Personen in 17 Märkten weltweit zu ihren Einkaufsgewohnheiten befragt. Demnach geben 47 Prozent der Deutschen an, dass sich ihre Kaufgewohnheiten aufgrund der COVID-19-Pandemie verändert haben. Nur Franzosen (46 Prozent) und Dänen (44 Prozent) treffen diese Aussage noch seltener als Deutsche. In elf der untersuchten 17 Märkte sagen jeweils mehr als die Hälfte der Verbraucher, dass sie ihre Kaufgewohnheiten aufgrund von Corona geändert haben. Der Durchschnittswert liegt international bei 59 Prozent.

Gesundheit

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Digitaler Impfpass soll noch vor den Sommerferien kommen

Die Menschen in Deutschland sollen noch vor den Sommerferien in die Lage versetzt werden, einen vollständigen Impfschutz per App nachzuweisen. Das verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen. Die digitale Bescheinigung soll den Betroffenen die Möglichkeit geben, schnell und fälschungssicher nachzuweisen, dass sie vollständig geimpft sind und deshalb wieder bestimmte Grundrechte in Anspruch nehmen zu können, etwa bei Urlaubsreisen. Die Zertifikate sollen dabei nicht zentral auf einem Server gespeichert werden, sondern jeweils auf dem Smartphone der Anwender. Mehr dazu hier.

Herzinsuffizienz-Telemonitoring: Regelversorgung 2022?

Der Bundesgesundheitsminister hat dem G-BA-Beschluss zum kardialen Telemonitoring zugestimmt. Ein Start in der Fläche wäre dann im ersten Halbjahr 2022 realistisch. Die DAK hat derzeit zwei regionale Selektivverträge für das Telemonitoring von Herzinsuffizienzpatienten NYHA II-IV nach Krankenhausaufenthalt mit dem Klinikum Bad Oeynhausen und mit den Segeberger Kliniken, außerdem einen bundesweiten Vertrag zur Betreuung von Patient:innen mit telemedizinfähigen, kardialen Implantaten.

Mode

Ethische Kosmetik liegt im Trend

Schaut man sich in den Drogerien um, scheinen immer mehr „grüne“ Kosmetikprodukte aus den Regalen zu winken. Allerdings bedeutet eine grüne Verpackung nicht, dass es sich tatsächlich um nachhaltige Kosmetika handelt. Greenwashing nutzen mehrere Hersteller, um dem Trend der Zeit zu entsprechen und ihre Waren für umweltbewusste Käufer attraktiver zu machen. Um diese Mogelpackungen von nachhaltiger Kosmetik zu unterscheiden, sollte auf ein paar Dinge geachtet werden.

Influencer beleben Pumas ikonische Suede-Sneaker

Der Puma Suede kam vor mehr als 50 Jahren in die Läden und avancierte vor allem in der Breakdance-Szene zum Must-have. Mit einer Influencer-Kampagne frischte Puma die Marke auf und erzielte damit 15 Millionen Impressions. Die Botschaft #FORALLTIME wurde mit einer Influencer-Kampagne in fünf europäischen Kernmärkten mit dem Agenturpartner MSL Germany umgesetzt und durch ausgewählte Medienkooperationen erweitert

Essen

New Food Conference 2021: #ProVegNewFood

Am 28. und 29. April 2021 veranstaltet der Global Food Summit seine digitale Konferenz : „The Global Food Challenge“ und sendet live aus den Wagner-Salons in München. DAS Plant-based-Food-Event findet auf internationaler Plattform statt: Für die New Food Conference bringt die Ernährungsorganisation ProVeg als Veranstalter über 50 internationale Experten zusammen zu Vorträgen und zum Diskurs über Fleisch- und Milchalternativen, Konsumentenwünsche und das Potenzial des aktuellen Veggie-Booms.Unter dem Motto „Neue Lebensmittel kriegt das Land“ suchen die Branchenvertreter und Ernährungsexperten gemeinsam nach Antworten auf die Fragen: Was wollen die Konsumenten? Woher kommen die Zutaten für die Lebensmittel von morgen? Welche Produkte schaffen es in die Regale der Supermärkte? Und worauf achten Investoren?

Mobilität

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Rückgang der Mobilität

Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie waren die Menschen in Deutschland an Ostern mehr unterwegs als an den Ostertagen 2020. Dies geht aus einer Sonderauswertung experimenteller Daten hervor, mit denen das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuelle Mobilitätsveränderungen in der Corona-Pandemie abbildet. Am Karfreitag 2021 war die Mobilität um ein Fünftel (-20 %) geringer als 2019, am Ostermontag wurden ein Drittel (-33 %) weniger Bewegungen als 2019 beobachtet. Am Osterwochenende selbst (Karsamstag und Ostersonntag) war die Mobilität 14 % geringer als 2019. Zum Vergleich: 2020 hatte der Mobilitätsrückgang am Osterwochenende 28 % betragen, am Ostermontag 43 % und am Karfreitag 34 %. Somit war die Mobilität von Karfreitag bis Ostermontag 2021 durchgängig höher als an den Ostertagen 2020, jeweils verglichen mit den entsprechenden Tagen im Vorkrisenjahr 2019.

Corona und Mobilität?

Handydaten ausgewertet: So wirkt sich Corona auf unsere Mobilität aus

Erst vor wenigen Tagen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) eine massive Einschränkung unserer Mobilität gefordert, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Doch wie viel bewegen wir uns hier in der Region überhaupt? Die Handydaten aller Städte und Landkreise geben Auskunft. Schon während der ersten Corona-Welle wurden Mobilitätsdaten genutzt, um einzuschätzen, wie wirksam die ergriffenen Pandemiemaßnahmen sind. Denn wenn Kontakte reduziert werden, geht dies „in der Regel auch mit einem Rückgang der Mobilität der Bevölkerung einher“, wie es auf der Website des Statistischen Bundesamtes heißt. Die Daten hat das statistische Bundesamt zur Verfügung gestellt. Sie stammen vom Unternehmen Teralytics, das wiederum auf anonymisierte und aggregierte Handydaten aus dem Netz des Mobilfunkanbieters Telefónica zurückgreift – also zum Beispiel von O2-, aber auch Aldi-Talk-Kunden.

Bund investiert Millionen in autonomes Fahren

Für Forschungsarbeiten zum Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in autonomen Fahrzeugen bekommt der Verband der Automobilindustrie (VDA) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 17,4 Millionen Euro. Der VDA spricht von einem Leuchtturmprojekt. Das Vorhaben mit dem Titel „KI Wissen“ soll den Standort Deutschland stärken und das Know-how verschiedener Unternehmen bündeln, darunter Altran, Bosch und Continental sowie Fraunhofer-Institute und weitere Partner. Als Berater ist die Münchener Firma Alexander Thamm mit an Bord. Die Projektpartner sollen Methoden entwickeln, um bereits vorhandenes Wissen aus dem Bereich maschinelles Lernen einzubinden und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dazu extrahiert eine Arbeitsgruppe Konzepte aus bestehenden Modellen. Ziel ist, Kriterien wie Güte, Dateneffizienz, Plausibilisierung und Erklärbarkeit von KI-gestützten Funktionen für das autonome Fahren zu verbessern.

Umwelt

Was den Deutschen beim Thema Nachhaltigkeit wichtig ist

Nur eine Minderheit von 15 Prozent ist der Meinung, dass Nachhaltigkeit ein Modewort ist, welches künftig an Bedeutung verlieren wird. Dies hat der Report ‚Nachhaltiger Konsum 2021‘ von Statista herausgefunden. Aber Verbraucher bleiben auch skeptisch. Jeder Fünfte (20 Prozent) gibt an, dass Nachhaltigkeitsansprüche von Marken ausgenutzt würden, um Produkte teurer zu verkaufen, immerhin 10 Prozent glauben nicht an den Klimawandel. Als besonders wichtige Aspekte nachhaltigen Konsums schätzen die Deutschen Verpackungen (56 Prozent), Tierwohl (55 Prozent) und Fair Trade (49 Prozent) ein.

KI zur Minimierung von Nachhaltigkeitsrisiken

Intelligentes Nachhaltigkeits-Radar für die Lieferkette: Die Marken Porsche, Audi und Volkswagen setzen auf Künstliche Intelligenz (KI), um Nachhaltigkeitsrisiken wie Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße und Korruption nicht nur bei direkten Geschäftspartnern, sondern auch in den tieferen Stufen ihrer Lieferkette frühzeitig zu erkennen. Die Basis für das Monitoring bildet ein intelligenter Algorithmus des österreichischen Start-ups Prewave. Bei Anzeichen von Nachhaltigkeitsrisiken in der Lieferkette werden die Marken benachrichtigt. Die Beschaffung prüft dann den Sachverhalt und die Einleitung von Gegenmaßnahmen.

Trend der Woche

YouGov Umfrage: 26 Prozent der Deutschen wollen nach Corona vermehrt Online-Shopping und -Lieferungen nutzen

YouGov veröffentlicht den International FMCG Report 2021 “Consumer goods in a crisis“, der das Einkaufsverhalten von Waren des täglichen Bedarfs und diesbezügliche Verhaltensänderungen in 17 Märkten aufzeigt. Die Corona-Krise verändert das Einkaufsverhalten im Einzelhandel aber auch bezogen auf Lebensmittel und auf Waren des täglichen Bedarfs. 47 Prozent der Deutschen geben an, dass sich ihre Kaufgewohnheiten aufgrund der COVID-19-Pandemie verändert haben. Nur Franzosen (46 Prozent) und Dänen (44 Prozent) treffen diese Aussage noch seltener als Deutsche.

Edeka löst Haribo auf Platz eins ab – Deutschlands Werbelieblinge

Mit der Account Planning Group (APG) und der Agenturgruppe BBDO hat YouGov repräsentativ untersucht, welche Werbung den Menschen in Deutschland in den vergangenen vier Monaten am stärksten im Gedächtnis geblieben ist. Mit Edeka gibt es einen neuen Spitzenreiter im Werbelieblings-Ranking. Auf Platz zwei und drei folgen Haribo und Aldi. Mehr dazu hier.

Alle hier aufgelisteten Artikel sind Ausschnitte und enthalten die jeweiligen Links.

Ayse Sapan
Ayse Sapan

Masterstudentin der „Politischen Kommunikation“ und mal hier und da.

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