"/> Die Trendschau - KW 12 - Unser Weg
Allgemein What´s up?- Die Wochenschau

Die Trendschau – KW 12

news typewritten on white paper

Alle Nachrichten und wichtige Trends der Woche im Überblick. Die wöchentliche Sammlung dient nicht nur zu Informationszwecken, sondern bietet einen Überblick über mögliche Geschehnisse rund um die Welt aus Branchen wie Nahrung, Gesundheit, Digitales, Mobilität, Umwelt und Politik. Wenn Sie auf den jeweiligen Titel klicken, gelangen Sie zu dem Original-Artikel. Die Trendschau, sammelt wöchentlich Nachrichten und stellt sie hier kompakt dar.

Food

Tie-Dye-begehrtesten Runway-Trend 2021

Im Zuge des 90er-Revivals feiert auch dieser Trend sein großes Comeback: Batik-Looks waren der Hingucker bei den Fashion Shows Frühjahr/Sommer in Paris, London und New York. Von Dior über Proenza Schouler bis hin zu Rejina Pyo, Designs in Batik-Optik begeisterten in zahlreichen Varianten auf den Runways der Fashion Weeks. Ob als lässig-luxuriöser All-over-Look mit XL-Logoemblem, passender Tasche und Sandalen mit Hippie-Flair wie bei Dior, als Summer-Dreaming-Look in leuchtendem Pink wie bei Tom Ford oder edel anmutenden Designs in gedeckten Nuancen wie bei Proenza Schouler und Ulla Johnson. Einen Bereich hat der individuelle Print bereits jetzt schon für sich gewonnen: Activewear begeistert fortan in hypnotisierenden Batik-Mustern und motivierenden Leggings-Bralette-Kombinationen.

Ungleiche Zwillinge: Überraschende Länder-Unterschiede bei Qualität von Kosmetika

Konsumentenschützer haben festgestellt, dass Kosmetikprodukte in unterschiedlichen Ländern nicht die gleiche Zusammensetzung aufweisen. Die Erzeugnisse würden aber unter demselben Namen, in der gleichen Verpackung und mit demselben Strichcode verkauft. 39 Kosmetika wurden verglichen. „37 Produkte wurden in unterschiedlichen Variationen gefunden, nur zwei – in Österreich nicht erhältliche Produkte waren überall ident“, berichtet der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Eine Erhebung des „Danish Consumer Council – Think Chemicals“, an der sich der VKI und 33 weitere Organisationen beteiligten, zeige dass die wesentlichen Unterschiede betreffen potenziell problematische Substanzen.

Belgische Frittenbuden wollen UNESCO-Weltkulturerbe werden

Die belgischen Frittenbuden wollen Weltkulturerbe werden. Einen entsprechenden Antrag hat der nationale Dachverband der Frittenbuden-Betreiber Navifrit zusammen mit anderen Vereinigungen bei der Landesregierung Flanderns eingereicht. Diese könnte den Vorschlag anschliessend als Belgiens Kandidaten bei der UNESCO einreichen, wie belgische Medien berichteten. Die Bier-Kultur des kleinen Königreichs trägt den Titel des Immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit bereits.

Neue Studie zu „Peak Meat“- : Ab 2035 weniger Fleisch in Europa

Europa und Nordamerika werden einer neuen Marktanalyse zufolge spätestens 2035, vielleicht sogar schon 2025 den „Peak Meat“ erreichen. Ab diesem Zeitpunkt werde der Konsum von herkömmlichen Fleisch-, Milch-, Ei- und Fischprodukten unumkehrbar sinken, schreibt die Unternehmensberatung Boston Consulting in einem am Mittwoch veröffentlichten Report. Ersatzprodukte auf Basis von Pflanzen, Mikroorganismen und tierischen Zellen zum Beispiel Tofuwürstchen oder Fleisch aus Zellkulturen würden 2035 mindestens 11 Prozent des globalen Proteinmarktes erobert haben, so die Branchenanalyst*innen. Sollten sich die Technik zur Produktion der Ersatzprodukte noch schneller entwickeln und die Regierungen durch höhere Preise für Treibhausgasemissio­nen zum Beispiel Rindfleisch verteuern oder durch eine Umverteilung von Agrarsubventionen pflanzliche Produkte attraktiver machen, könne der Marktanteil bis 2035 sogar auf 22 Prozent steigen.

Gesundheit

.

.

.

Mehrsprachige „Breastcare“ App für Frauen weltweit

Seit bereits 10 Jahren beschäftigt sich Pink Ribbon Deutschland bereits mit der Früherkennung von Brustkrebs. Im Zuge des Weltfrauentags am 8.3.2021 wurde die mehrsprachige App „Breastcare“ ins Leben gerufen, um Frauen auf der ganzen Welt auf ihre Vorsorgeuntersuchungen hinzuweisen. Die App wurde zwar in Deutschland entwickelt, jedoch wurde sie von Beginn an mehrsprachlich programmiert. Schließlich sollen Kultur und Sprache kein Ausschlusskriterium für Vorsorge und Früherkennung im Bereich Brustkrebs darstellen. Nicht nur die Zielgruppe sind Frauen mit diversen geografischen oder demografischen Hintergründen, sondern auch die Damen auf den Kampagnenplakaten und Werbebannern. Die Diversität und Altersunterschiede sollen dadurch mehr hervorgehoben werden.

Patientenumfrage Datapuls 2021: Mehrheit will eigene Gesundheits- und Krankheitsdaten in der digitalen Wolke als analog verstreut

Alles an einem Ort, alles unter eigener Kontrolle. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen (87,7 Prozent) sieht in der Einführung der elektronischen Patientenakte vor allem Vorteile: Notfalldaten sind schneller verfügbar, Vorerkrankungen auf einen Blick gespeichert und Medikamentenunverträglichkeiten schnell erkennbar. Weitere 84,1 Prozent erhoffen sich eine reduzierte Zettelwirtschaft. Das geht aus der repräsentativen Umfrage „Datapuls 2021“ des Praxis-WLAN- und Kommunikationsdienstleisters Socialwave aus München hervor. Acht von zehn Patienten (78,8 Prozent) erhoffen sich besseres Datenmanagement. Knapp drei Viertel (77,7 Prozent) befürworten dezentralen Zugriff auf Patientendaten.

Elektronische Patientenakte: BARMER startet digitales Authentifizierungsverfahren

BARMER-Versicherte können sich ab sofort mit einem digitalen Verfahren für die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) freischalten lassen. Damit wird die bisherige persönliche Authentifizierung in einer Geschäftsstelle um eine nutzerfreundliche und sichere Variante ergänzt. „Gerade in der Corona-Pandemie ist ein unkomplizierter und kontaktloser Erstzugang zur elektronischen Patientenakte wichtig. Die neue digitale Identitätsprüfung ist nicht nur nutzerfreundlich. Sie erfüllt auch alle geltenden strengen Sicherheitsstandards“, sagt BARMER-Chef Prof. Dr. Christoph Straub. Mit dem neuen Identifizierungsverfahren könne neben der ePA, die bei der BARMER eCare heißt, auch die BARMER eRezept-App freigeschaltet werden. Partner für die digitale Verifizierung sei die Hamburger Firma Nect.

Digital

.

.

.

.

Nutzung von digitalem Banking steigt kräftig

Immer mehr Menschen nutzen das Internet oder Apps für Bankgeschäfte. Im Corona-Jahr 2020 hat sich dieser Trend nochmals beschleunigt, auch weil es immer weniger Bankfilialen gibt. Digitales Banking hat in der Corona-Pandemie einen Schub bekommen. 2020 haben in Deutschland drei Millionen mehr Menschen als 2019 Bankgeschäfte über das Internet oder eine Banking-App getätigt, zeigt eine am Montag, den 22. März 2021, veröffentliche Studie der Direktbank ING Deutschland und der Beratungsfirma Barkow Consulting. Die Zahl der Nutzer wuchs von 43,8 Millionen auf 46,8 Millionen. Digitales Banking habe den Höhepunkt in Deutschland aber noch lange nicht erreicht, heißt es in dem Papier.

KMU-Digitalisierung in Europa: Deutschland hinkt hinterher

Hat die Corona-Pandemie diesen Prozess begünstigt? Eine YouGov-Studie im Auftrag des Hosting-Anbieters IONOS zeigt, dass die Firmen in Großbritannien bereits vor der Pandemie deutlich stärker digitalisiert waren als Kleinunternehmen in Deutschland, Spanien oder Frankreich. Insbesondere in Spanien und Frankreich hat sich die Krise jedoch als „Digitalisierungs-Beschleuniger“ erwiesen. Die Kleinunternehmen in Deutschland haben sich zwar etwas stärker digitalisiert, liegen im internationalen Vergleich jedoch meist auf den hinteren Plätzen.

Deutsche Post launcht die „Digitale Kopie“ des Briefinhalts

Nach der „Briefankündigung“ im letzten Sommer folgt nun die „Digitale Kopie“ des Briefinhalts. Kund*innen der Deutschen Post können ab sofort wichtige Mitteilungen auf zwei Wegen erhalten: als rechtssicheren Brief und als archivierbare E-Mail. Den kostenfreien neuen Service bietet die Deutsche Post in Kooperation mit E-Mail-Anbietern GMX und WEB.DE, unter anderem Firmenkunden mit hohem Versandaufkommen an, die regelmäßig in großen Mengen Rechnungen, Vertragsunterlagen oder Kundeninformationen per Brief verschicken. Für diesen Service ist die explizite Beauftragung von Geschäftspostversendern und Privatempfängern gleichermaßen Voraussetzung. Zum Start sind bereits 50 Großversender wie Vodafone Deutschland oder Otto (GmbH & Co KG) sowie über 10.000 kleinere und mittlere Unternehmen an Bord.

Deutscher Games-Markt wächst um 32 Prozent

Der deutsche Games-Markt hat im Corona-Jahr 2020 einen neuen Umsatz-Rekord aufgestellt: Insgesamt wurde mit Computer und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das gab heute der Verband Game, der die deutsche Spiele-Branche vertritt, auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie bekannt. Sowohl der Umsatz mit Hard als auch mit Software ist 2020 deutlich gewachsen: Mit Spielekonsolen, Gaming-PCs und entsprechender Peripherie wurden rund 3,2 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zu 2019. Noch stärker ist der Teilmarkt für Computer und Videospiele gewachsen: 5,2 Milliarden Euro konnten mit dem Kauf von Games, In-Game- und In-App-Käufen, Abonnements sowie Gebühren für Online-Dienste umgesetzt werden. Damit legte dieser Teil des Marktes sogar um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Handelsszenarien 2030: Geschäftsaufgaben und Onlinewachstum im Zeitraffer

Neue Zahlen zeigen: Pandemiebedingt beschleunigt sich der Strukturwandel im Handel um circa sieben bis acht Jahre. Geschäftsaufgaben, Onlinewachstum und Formatverschiebungen geschehen mit nie dagewesener DynamikDie Geschwindigkeit, mit der Veränderungen im Markt sichtbar werden, hat drastisch zugenommen. Beispiel Geschäftsaufgaben: Durch die Corona-Pandemie hat sich der Zeithorizont für Prognosen deutlich verkürzt- und zwar um circa sieben Jahre. Bis 2023 werden bis zu einem Fünftel der stationären Läden ihre Türen schließen müssen- also bis zu 80.000 Geschäfte. Für das bestehende Jahr spannt sich die Situation kurzfristig zusätzlich durch liquiditätsbedingte Engpässe, die durch den Shutdown entstehen, weiter an. Das geht aus den aktuellen Zahlen des IFH Köln und Professor Dr. Werner Reinartz , Universität zu Köln, hervor.

Mobilität

.

.

.

.

E-Mobilitätsindex: Deutschland klettert auf Rang 2, fällt aber im Technologie-Sektor zurück

Im Index Elektromobilität 2021 hat Deutschland sich auf Platz zwei verbessert. Nur China liegt noch voran. In puncto Technologie muss Deutschland aber Federn lassen. In der Kategorie Markt ging es sogar von Rang fünf auf den Spitzenplatz nach oben – dank eines Anstiegs der Verkaufszahlen von Elektroautos um über 250 Prozent. Konkret untersuchen fka und Roland Berger in der Studie die Automärkte China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Südkorea und die USA im Hinblick auf die drei zentralen Bewertungsbereiche Markt, Industrie und Technologie. Der Index Elektromobilität des Entwicklungsdienstleisters fka und der Unternehmensberatung Roland Berger vergleicht jedes Jahr die sieben großen Automobilnationen im Bereich Elektromobilität miteinander.. Mehr dazu hier.

Elektroautopionier Musk macht Tesla-Kauf mit Bitcoin möglich

Ab sofort können Kunden das Elektroauto mit der Kryptowährung Bitcoin bezahlen. „Sie können jetzt einen Tesla mit Bitcoin kaufen“, twitterte Musk am Mittwoch. In den kommenden Monaten solle das dann auch außerhalb der USA möglich sein. „An Tesla bezahlte Bitcoin bleiben Bitcoin und werden nicht in Fiat-Währung umgewandelt“, betonte der Multimilliardär. Euro, US-Dollar und Schweizer Franken werden als Fiatwährung bezeichnet.

Der Tesla-Gründer hatte Anfang Februar für 1,5 Milliarden die hochvolatile Kryptowährung gekauft und damit für einen Hype gesorgt. Am selben Tag kletterte die Währung über die 40.000-Dollar-Marke, Mitte März erreichte sie ein Rekordhoch bei 61.782 Dollar. Musk hatte damals zudem angekündigt, dass er Bitcoin als Zahlungsmittel für Tesla-Autos akzeptieren wolle.

1 Euro pro Tag: E-Scooter werden billiger

E-Scooter von Sharing-Diensten sind für viele das Mittel, um die letzte Meile zu fahren oder einfach schnell von A nach B zu kommen. Ein Manko war bisher der Preis. Denn mit 1 Euro Startgebühr und rund 20 Cent pro Minute kann ein E-Scooter schnell ins Geld gehen. Das ändert Voi jetzt. Der E-Scooter-Anbieter Voi bietet seinen Kunden zukünftig einen Jahres-, Halbjahres- und Quartalspass an. Kunden, die ein solches Abonnement abschließen, können im gewählten Zeitraum unbegrenzt viele Fahrten auf Vois Scootern unternehmen. Jeder Pass ist preislich so gestaltet, dass du mit einem Euro pro Tag E-Scooter fahren kannst.

Printed Electronics: Schaltkreise aus dem 3D-Drucker eröffnen neue Möglichkeiten

Die Produktion von Elektronik ist bisher ein Hightech-Geschäft. In den letzten Jahrzehnten zeigte die Entwicklung stets in eine Richtung: Die Produkte sollten immer schneller und kleiner werden. Doch dies könnte sich nun ändern. Verantwortlich dafür ist das sogenannte „Internet der Dinge“ also die Vernetzung von verschiedenen alltäglichen Gegenständen. Dies können beispielsweise Sensoren an der Milchtüte oder Solarzellen auf Textilien sein. Dadurch aber verschieben sich die Prioritäten bei der Produktion. Nun geht es vor allem darum, die Schaltkreise möglichst preiswert herzustellen. Denn bei der Milch beispielsweise sind die Kunden extrem preissensibel. Zusätzlich erhöht sich die Komplexität. Denn die Schaltkreise werden nicht mehr auf Siliziumscheiben mit einer glatten Oberfläche gedruckt, sondern auf flexible und teilweise unebene Materialien. Forscher in der Schweiz wollen diese Herausforderungen mithilfe des 3D-Drucks meistern.

YouGov-Umfrage:

Diese Marken schneiden im Automotive Ranking 2021 besonders gut ab

YouGov hat die BrandIndex-Daten zu Automarken aus 23 Ländern ausgewertet. Deutsche und japanische Marken dominieren. Für BMW, Audi und Mercedes könnte es in einem der Länder kaum besser laufen. Toyota und Mercedes-Benz sind die Gewinner unseres diesjährigen Automotive Rankings. In insgesamt 23 Märkten haben wir das Image der dort vertretenen Automarken des vergangenen Jahres ausgewertet (01.02.2020 bis 31.01.2021). Im Index-Ranking, das verschiedene Kategorien wie Qualität, Kundenzufriedenheit und Image als Arbeitgeber zusammenfasst, belegt Toyota in acht, Mercedes-Benz in fünf Ländern den ersten Platz. Auch Audi und BMW und VW sind erfolgreich. BMW schafft es in sieben Ländern in die Top 3, Audi in sechs, VW in fünf – plus sechsmal Platz 4.

Umwelt

Deutsche Post investiert Milliarden in Klimaschutz

Die Deutsche Post will bis 2030 rund sieben Milliarden Euro für Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen des Klimagases CO2 ausgeben. Die Gelder sollen vor allem für alternative Kraftstoffe im Luftverkehr, den Ausbau der emissionsfreien E-Fahrzeug-Flotte und in klimaneutrale Gebäude ausgegeben werden, teilte der Konzern am Montag mit. So sollen dann 60 Prozent der weltweiten Lieferfahrzeuge für die letzte Meile zum Kunden elektrisch angetrieben werden damit sollen für das Unternehmen mehr als 80.000 E-Fahrzeuge auf der Straße sein. Auch die Vergütung der Vorstände soll enger mit der nachhaltigen Entwicklung der Post verknüpft werden. Der Bonner Konzern hatte bereits vor vier Jahren zugesagt, bis 2050 seinen CO2-Ausstoß auf null zu reduzieren.

Earth Hour 2021: Warum du am Samstag das Licht ausmachen solltest

Öffentliche Gebäude, Privat-Haushalte, Sehenswürdigkeiten – Tausende Städte versinken am Samstag wieder 60 Minuten lang im Dunkeln. Die WWF Earth Hour ist ein globales Zeichen für mehr Klimaschutz und soll dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben. Rund um den Globus gehen am Samstag, 27. März, jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus – wie eine Welle entlang der Zeitzonen einmal um den gesamten Erdball. Das Motto der Earth Hour: Licht aus. Klimaschutz an. Weltbekannte Bauwerke wie das Empire State Building in New York, die Oper in Sydney, der Pariser Eiffelturm oder die Akropolis von Athen werden zur Earth Hour in Dunkelheit versinken. In Deutschland werden zur Earth Hour unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom, die Frauenkirche in München und das Schloss Neuschwanstein ihre Beleuchtung für eine Stunde ausschalten.

Ernährungsumstellung: Algen fressende Kühe verursachen weniger Klimaemissionen

Mit 62 Prozent findet ein Großteil des Methan-Ausstoßes in der Landwirtschaft statt. Hier wiederum ist es vor allem die Nutztierhaltung, die einen Großteil der Emissionen verursacht. Forscher in den Vereinigten Staaten haben nun allerdings einen recht einfachen Weg entdeckt, diesen Prozess zu kontrollieren. So fanden sie heraus, dass sich der Methan-Ausstoß signifikant reduziert, wenn Kühe schon kleine Mengen Asparagopsis taxiformis besser bekannt als Rotalge fressen. In Tests fanden die Forscher heraus, dass sich dadurch der Methan-Ausstoß um 82 Prozent verringern lässt. Milch, Fleisch und Käse schmecken auch bei der Algendiät der Tiere genauso wie gewohnt. Ohne solche oder ähnliche Maßnahmen droht hingegen das Gegenteil des gewünschten Effekts. So gehen Schätzungen aktuell davon aus, dass der Methan-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um dreißig Prozent zulegen wird.

Mediaplus will klimaneutrale Werbung anbieten

Wie groß ist der CO2-Fußabdruck einer Werbekampagne? Auskunft darüber gibt der „Green GRP“, den die Mediaplus Group in Kooperation mit ClimatePartner vorstellt. Unternehmen können sich künftig dafür entscheiden, dass die von ihnen gebuchte Werbung klimaneutral ist. 25 Milliarden Euro investieren deutsche Unternehmen jährlich netto in Werbung. Damit diese künftig auch klimaneutral ist, hat sich die Mediaplus Group Teil der Serviceplan Group ein neues Konzept ausgedacht. Mit dem „Green GRP“ werden bereits bei der Planung einer Kampagne die entstehenden CO2-Emissionen berechnet. Für die Berechnung der dabei anfallenden Emissionen sowie deren Ausgleich durch zertifizierte Klimaschutzprojekte hat sich Mediaplus ClimatePartneran Bord geholt. Der Green GRP soll allen Marktpartnern Agenturen, Medienunternehmen und Werbungtreibenden als offene Initiative zur Verfügung stehen.

Wenn die Tram Pakete bringt

Den Güterverkehr auch auf mittleren und kurzen Strecken stärker von der Straße auf die Schiene zu verlagern, ist Ziel des neuen Verbundprojekts LogIKTram. Um Elektromobilitätslösungen für die gewerbliche Logistik in Städten und Regionen bereitzustellen, nutzt das Projekt die bestehende Straßenbahn und Eisenbahninfrastruktur des „Karlsruher Modells“.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), das FZI Forschungszentrum Informatik, ein Innovationspartner des KIT, und weitere Partner entwickeln ein fahrzeugtechnisches und logistisches Konzept für eine „Gütertram“ auf der Basis einer Karlsruher Zweisystem-Stadtbahn und untersuchen die Auswirkungen auf den Straßen- und Schienenverkehr.

Studie zeigt: Meeresschutzgebiete helfen dem Fischfang und beim Klimaschutz

Beim Schutz der Weltmeere wird oftmals ein Gegensatz zwischen Ökonomie und Ökologie konstruiert. Eine neue Studie des Meeresbiologen Enric Sala zeigt nun aber: Mithilfe von Modellrechnungen wurde nachgewiesen, dass die gezielte Ausweisung von Meeresschutzgebieten zwar tatsächlich auf der einen Seite beim Kampf gegen das Artensterben und den Klimawandel helfen kann. Auf der anderen Seite könnte aber eben auch die Menge an gefangenem Fisch um mehr als acht Millionen Tonnen jährlich steigen. Konkret müssten den Forschern zufolge rund dreißig Prozent der Ozeangebiete unter Schutz gestellt werden. Dies bedeutet, dass dort keine Fischerei, kein Bergbau und keine sonstigen das Ökosystem bedrohenden Tätigkeiten mehr möglich sind.

Was macht die Politik so?

.

.

.

Durchweg hoher Standard: 271 Unternehmen erringen Qualitätssiegel „TOP-Lokalversorger 2021“

EVU mit Grund- oder lokalem Versorgungsgebiet haben sich erneut einem strengen Prüfverfahren unterzogen – und überzeugten durch ein hohes Leistungsniveau. „Faire Energie mit regionalem Mehrwert“ berechtigt die Versorgungsunternehmen, das Prüfetikett „TOP-Lokalversorger“ im Jahr 2021 zu tragen. Das Energieverbraucherportal, Unternehmen der De-Media GmbH, Düsseldorf, hat jetzt die Gewinner seines Qualitätssiegels „TOP-Lokalversorger“ für das Jahr 2021 bekannt gegeben: 271 EVU aus ganz Deutschland mit Grund- oder lokalem Versorgungsgebiet haben die Auszeichnung erhalten. Bei einer Gesamteilnehmerzahl am Prüfverfahren von 282 entspricht dies einer Quote von 96 Prozent.

Europäische Union möchte besseren Schutz vor Cyberangriffen etablieren

Die EU will ihre Bürger sowie ansässige Unternehmen nun besser vor Cyberangriffen schützen. Dahingehend einigten sich die Mitgliedsstaaten auf eine gemeinsame Strategie. Dabei will die EU strategische Autonomie mit wirtschaftlicher Offenheit verbinden. Die Strategie wurde durch die EU-Kommission bereits im Dezember gemeinsam mit zwei Gesetzesvorschlägen unter anderem zum besseren Schutz kritischer Infrastruktur wie Energienetzen vorgelegt. Die verabschiedete Strategie sieht unter anderem eine gemeinsame Cyber-Einheit für das Krisenmanagement sowie eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen vor. Außerdem betont die EU die Bedeutung von Verschlüsselungstechniken zum Schutz digitaler Kommunikation als Werkzeug zum Schutz elementarer Grundrechte wie der informationellen Selbstbestimmung.

Trend der Woche

YouGov-Umfrage:

Ein Viertel der 18-24-Jährigen greift häufig zu veganen Molkereiprodukten

Pflanzliche Molkereiprodukte gibt es mittlerweile in großer Menge in jedem herkömmlichen Supermarkt zu kaufen. Die Alternativen zu Produkten aus tierischer Milch werden vor allem aus Soja, aber auch auf Basis von Mandeln, Hafer, Lupinen, Reis, Kokosnuss oder Hanf hergestellt. 14 Prozent der Deutschen kaufen oft bzw. immer pflanzliche Desserts oder Joghurts. Besonders jüngere Deutsche greifen häufig zu den pflanzlichen Alternativen (24 Prozent der 18-24-Jährigen vs. 8 Prozent der über 55-Jährigen). 63 Prozent der Deutschen, also knapp zwei Drittel, geben jedoch an, Desserts oder Joghurts auf pflanzlicher Basis nur selten bzw. nie zu kaufen. Hier sind es vor allem jene Befragten ab 55 Jahren, die diese Aussage treffen (73 Prozent).

YouTube ist unter Deutschen beliebtester Online-Musikdienst

Da die Menschen im vergangenen Jahr, beeinflusst durch die Corona-Pandemie, mehr Zeit zuhause verbrachten, hatten Streaming-Dienste zu Informations- und Unterhaltungszwecken Hochkonjunktur. Aber nicht nur Video- sondern auch Audio-Streaming stand dabei im Mittelpunkt, bei letzterem insbesondere Podcasts und Musikstreaming. 35 Prozent der Deutschen geben in dem Zusammenhang an, aktuell die Plattform YouTube zu nutzen, egal ob mit einem kostenlosen oder einem kostenpflichtigen Zugang. Dies sagen Befragte im Alter von 18 bis 44 Jahren am häufigsten (41-42 Prozent). Das Streaming-Portal Spotify belegt hierbei unter allen deutschen Befragten mit 21 Prozent zwar nur Rang 2, nimmt aber für die 18- bis 29- Jährigen einen gesteigerten Stellenwert ein: Die Hälfte (50 Prozent) jener Altersgruppe gibt an, aktuell Spotify zu nutzen. 17 Prozent aller Befragten geben an, Amazon Prime Music zu nutzen, und jeweils 5 Prozent sagen dies über Amazon Music Unlimited und Apple Music.

Internationale YouGov-Studie zu Social-Media-Anzeigen

Ungefähr jeder sechste Deutsche beschäftigt sich in Corona-Zeiten häufiger mit Social-Media-Anzeigen. 30 Prozent der Verbraucher weltweit geben an, sich in dieser Zeit mehr mit Social-Media-Ads zu beschäftigen. In Deutschland sagen dies nur 16 Prozent. Deutlich wird hierbei, dass der Einfluss der Pandemie auf das Social-Media-Verhalten in Ländern wie Indien, Indonesien, China, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Mexiko besonders deutlich gestiegen. Dort stimmt jeweils die Hälfte der Menschen zu, mehr mit Social-Media-Ads zu interagieren. Zusammen mit Singapur liegen diese fünf Märkte über dem globalen Wert von 30 Prozent in allen 17 Märkten.

Corona-Trend Spazierengehen: „Der Park ist der neue Biergarten“

Das Wandern und Schlendern hat in der Corona-Pandemie eine ganz neue soziale Bedeutung bekommen. Neben der Tatsache, dass man so relativ gefahrlos Freunde treffen kann, hat das Spazierengehen auch noch weitere Vorteile. Ob in Parks, Wäldern oder zwischen Feldern: In der Corona-Krise ist der gute alte Spaziergang verstärkt in Mode gekommen. Der Spaziergang sei zu einem „Medium des sozialen Miteinanders“ geworden: „Der Park ist der neue Biergarten.“

Re-Commerce: Die Generation Z steht auf Secondhand-Ware

Der Handel mit Secondhand-Waren steigt weltweit, auch auf dem Online-Marktplatz Ebay. Deutschland nimmt hier sogar eine globale Vorreiterrolle ein. Dies belegt der internationale ‚Recommerce Report‘, den Ebay erstmals veröffentlicht hat. Die Zahlen zeigen außerdem, dass der Trend zu nachhaltigem Konsum auch während der Corona-Pandemie anhält. Laut dem Report hat fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten privaten Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay.de erst im Jahr 2020 mit dem Verkauf gebrauchter Waren begonnen. Ein Drittel der Befragten gab jedoch auch an, dass Nachhaltigkeit und Umweltvorteile ein zusätzlicher Antrieb sind.  Die Deutschen liegen mit 39 Prozent im internationalen Vergleich vorne (34 Prozent in Frankreich, 32 Prozent in U.K., 16 Prozent in den USA und 14 Prozent in Kanada).

Ostern: Der Osterhase liebt es nachhaltig & ökologisch korrekt

Schokohasen, bunte Eier, kleine Geschenke – Ostern ist ein Fest, das vor allem Kinder lieben. Der ökologische Fußabdruck wird da gerne mal vergessen. Wir zeigen dir, wie du Ostern  nachhaltig, umweltfreundlich und fair feiern kannst. Mit biologischen Eiern, ohne Berge von Verpackungsmüll und mit fairer Schokolade.

Alle hier aufgelisteten Artikel sind Ausschnitte und enthalten die jeweiligen Links.

Ayse Sapan
Ayse Sapan

Masterstudentin der „Politischen Kommunikation“ und mal hier und da.

Similar Posts

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: