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Die Trendschau – KW 11

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Alle Nachrichten und wichtige Trends der Woche im Überblick. Die wöchentliche Sammlung dient nicht nur zu Informationszwecken, sondern bietet einen Überblick über mögliche Geschehnisse rund um die Welt aus Branchen wie Nahrung, Gesundheit, Digitales, Mobilität, Umwelt und Politik.

Food

TiktTok Trend: Nature’s Cereal ist das gesunde Power-Frühstück

Derzeit werden auf TikTok mehr Trends geboren als auf sonst irgendeiner Social-Media-Plattform. Von Life Hacks und Lebensphilosophien (Stichwort: Skinny Jeans und Seitenscheitel) bis hin zu Rezepten liefert TikTok gerade einen Trend nach dem anderen. Nach Smashed Potatoes und Baked Feta erlebt nun das Frühstück Nature’s Cereal einen Hype. Was ist Nature’s Cereal eigentlich? Bei dem Trend-Frühstück handelt es sich um frisches Obst (bevorzugt Beeren, Granatapfel, Papaya – im Grunde ist aber alles erlaubt, was schmeckt), das mit Kokoswasser (quasi die Milch zum Müsli der Natur, dem Obst) getoppt wird. Verfeinert werden kann das Ganze mit weiterem Superfood wie Kakaonibs, Zimt, Bienenpollen, etc.

23 Prozent bestellen Lebensmittel online

In einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die von Mastercard beauftragt wurde, gab fast ein Viertel der Deutschen (23 Prozent) an, während des Lockdowns zum ersten Mal Lebensmittel online bestellt zu haben. Bei den 25 bis 34-Jährigen waren es sogar 43 Prozent. Fast die Hälfte der Befragten in dieser Altersgruppe (47 Prozent) wollen auch nach dem Lockdown weiterhin Lebensmittel online einkaufen; über alle Altersgruppen sind es 24 Prozent. 15 Prozent ziehen inzwischen den Online-Supermarkt einem physischen Supermarkt vor – bei der jungen Altersgruppe der 18 bis 24-Jährigen ist es ein Drittel (33 Prozent). Die große Mehrheit der Deutschen (82 Prozent) geht aber weiterhin lieber zum Einkauf in den Supermarkt, als online zu bestellen.

Gesundheit

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Impfbereitschaft in Medizin und Pflege gestiegen

Die Impfbereitschaft unter Pflegekräften und medizinisch Tätigen ist um zehn Prozent gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN). Befragt wurden 3.501 Personen, die v.a. auf Intensivstationen tätig sind. Die Umfrage wurde im Februar zum zweiten Mal nach Dezember 2020 durchgeführt. Laut Prof. Uwe Janssens, Past Präsident der DIVI und Initiator beider Umfragen, sei die Impfbereitschaft insbesondere im Vergleich zur Influenza als sehr hoch einzustufen. „Der Beginn der Impfung hat dazu geführt, dass die Bereitschaft noch weiter gestiegen ist“, erklärt Janssens.

Digitaler Impfpass: Europäische Kommission stellt Konzept vor

In der Europäischen Union sollen QR-Codes das Reisen in der Pandemie erleichtern. Die EU-Kommission hat dafür ein digitales Zertifikat konzipiert. Der europäische digitale Impfass nimmt Gestalt an. Die Europäische Kommission hat Rahmenbedingungen für das sogenannte digitale grüne Zertifikat vorgestellt: Ein QR-Code soll eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test beweisen. „Mit dem digitalen grünen Zertifikat verfolgen wir einen europäischen Ansatz, um sicherzustellen, dass die Bürgerinnen und Bürger in der EU und ihre Familienangehörigen in diesem Sommer sicher und unter minimalen Einschränkungen reisen können“, sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders laut Pressemitteilung. Dafür müssen zuerst noch das Europäische Parlament und der Rat zustimmen. Mehr dazu hier.

Digital

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Corona und Lieferketten: Künftig wollen Firmen auf KI und Digitalisierung setzen

Nur ein kleiner Teil der Unternehmen hält sich für ausreichend agil, um die sich verändernden Geschäftsanforderungen zu meistern. KI soll dabei im Umgang mit den Herausforderungen der Pandemie helfen. Eine neue Studie des Technologieanbieters für die digitale Transformation Capgemini Research Institute   hat die Beeinträchtigungen des vergangenen Jahres auf die Lieferketten von Konsumgütern und Einzelhandel untersucht. 66 Prozent der Unternehmen international und 63 Prozent in Deutschland geben an, dass sie ihre Strategie in den nächsten drei Jahren erheblich ändern werden, um sich an die Auswirkungen der Pandemie anzupassen und die Resilienz ihrer Betriebsabläufe zu stärken.

Jahresstudie 2020: Online-Händler zufrieden wie nie

Der Online-Handel verzeichnet für das Jahr 2020 nach einer Händlerbund-Studie die höchste Zufriedenheit seit sieben Jahren, das bestes Weihnachtsgeschäft seit jeher und eine niedrigere Retourenquoten als im Vorjahr. Während Lockdown und Ladenschließungen im ersten Halbjahr vielen Händlern zu schaffen machten, stiegen die Umsätze im Online-Handel insgesamt an. Zum Jahresende fassten viele befragte Online-Händler wieder Mut und konnten zum Großteil (85 Prozent) doch noch ein erfolgreiches, zufriedenstellendes Jahr verbuchen. Die Ergebnisse der jährlichen Studie des Händlerbunds   zu Weihnachtsgeschäft, Retouren oder Prognosen für 2021 zeigen: die Online-Händler waren nie positiver gestimmt als jetzt.

Internetnutzung: Corona zementiert soziale Ungleichheiten

Die Pandemie hat viele Gewohnheiten verändert. In der Gruppe der älteren Menschen bleiben soziale Ungleichheiten hinsichtlich der Internetnutzung aber bestehen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung haben den Alltag der meisten Menschen stark verändert. Sie sollen nur in Ausnahmefällen die eigene Wohnung verlassen. Im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) wurde untersucht, wie sich im Juni/Juli 2020 der Zugang zum Internet und seine Nutzung im Vergleich zu 2017 verändert haben. Befragt wurden Personen im Alter von 46 bis 90 Jahren. Circa ein Fünftel der Befragten gab an, das Internet seit Beginn der Corona Pandemie im März häufiger für private Zwecke zu nutzen als vor Beginn der Pandemie.

Apple patentiert smarte Socken

Apple hat tatsächlich schon einmal Socken verkauft. Die kultigen und kunterbunten „iPod Socks“ waren von 2004 bis 2012 erstaunlich lange im Programm. Das Low-Tech-Zubehör diente dazu, iPods vor dem Verkratzen und vor Schmutz zu schützen. Die Socken waren mit iPods aller Größen und sogar mit iPhones oder Samsung-Handys „kompatibel“! Ein knappes Jahrzehnt später nimmt Apple den Faden wieder auf und strickt an seinem nächsten Socken-Projekt – das technisch allerdings etwas komplexer ausfallen soll. Dem Konzern wurde von der US-Behörde USPTO nun das Patent für ein „haptisches Ausgabegerät zum Tragen an den Füßen“ erteilt. Es soll Nutzern von Augmented-Reality-Geräten (AR) Rückmeldungen liefern – zum Beispiel mit Vibrationen in verschiedenen Richtungen.

Fit Analytics: Snap kauft Berliner Spezialisten für Kleidungsgrößen

Die Macher der Foto-App Snapchat stärken ihr wachsendes Mode-Geschäft mit dem Kauf eines Berliner Spezialisten für die Berechnung von Bekleidungsgrößen. Die Firma Fit Analytics zählt zu ihren Kunden bekannte Marken wie Tommy Hilfiger, Calvin Klein und The North Face. Unter dem Dach des Snapchat-Betreibers Snap soll Fit Analytics als eigenständiges Unternehmen fortgeführt werden. Zugleich werde man gemeinsam an Online-Angeboten für die Snapchat-Plattform arbeiten, teilte Snap am Mittwoch mit. Die Software des Berliner Unternehmens berechnet mit Hilfe von Angaben zu Körpermaßen, Schnitt und Stoffen die richtige Größe für einen Kunden. Snapchat setzt stark auf die sogenannte erweiterte Realität (AR, Augmented Reality), bei der digitale Objekte auf dem Bildschirm in die reale Umgebung integriert werden. Gerade in der Corona-Pandemie griffen Marken auf diese Möglichkeit zurück, um Snapchat-Nutzer Kosmetik oder Modeartikel virtuell aus- oder anprobieren zu lassen.

Ikea legt Katalog neu auf – als Hörbuch

„Hipp Hipp Hurra! Der 2021 Ikea Katalog ist da“, heißt es auf der Homepage von Ikea. Nachdem Ikea Ende 2020 überraschend das Aus seines Printkataloges verkündet hatte, kehrt dieser nun in neuem Format zurück. Anlässlich seines 70. Geburtstags legt der Modekonzern den Katalog erstmals auch als Hörbuch auf.. Und BesucherInnen stutzen erst einmal, denn es ist gerade einmal drei Monate her, dass Ikea verkündete, nach 70 Jahren seinen Printkatalog einzustellen. Dieser würde immer weniger genutzt und man wolle sich künftig auf neue Kanäle und Formate fokussieren, um KundInnen zu erreichen, teilte der Konzern im Dezember 2020 mit. Statt in einem dicken Printkatalog zu Schmökern, kann man sich die Inhalte des digitalen Katalogs vorlesen lassen. Für die Audioversion wurden 286 gedruckte Katalogseiten in ein 3 Stunden und 41 Minuten langes Hörerlebnis verwandelt.

Mobilität

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Folge der Pandemie: Europas Städte investierten 2020 mehr als 1 Milliarde in neue Radwege

Dass zu viele Autos in den Innenstädten ein Problem darstellen, ist schon seit längerem bekannt. Gerade in den großen Metropolen sanken die Nutzungszahlen im öffentlichen Personennahverkehr rapide. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Radfahrer massiv. Zahlreiche Städte reagierten darauf recht unbürokratisch – etwa mit der Einrichtung von Pop-up-Radwegen. Die European Cyclists’ Federation hat nun eine Bilanz für das Jahr 2020 präsentiert. Demnach haben die Städte in Europa alleine im vergangenen Jahr mehr als eine Milliarde Pfund in neue Radwege investiert. Dies reichte aus, um Strecken mit einer Länge von rund 1.000 Kilometern entsprechend umzurüsten. Veranschlagt wurden hier zudem nur Gelder, die auch tatsächlich bereits investiert wurden. Tatsächlich führte die Pandemie in vielen Rathäusern auch zu einem grundsätzlichen Umdenken. Dies hatte zur Folge, dass zahlreiche Ausbauprojekte angeschoben wurden, die erst in den nächsten Jahren ihren Abschluss finden werden. Auch zukünftig ist also mit einem hohen Tempo beim Bau neuer Radwege zu rechnen. Weiter beflügelt werden könnte die Thematik zudem durch Gelder der Europäischen Union. So hat Italien beispielsweise bereits angekündigt, dass ein Teil der Gelder aus dem Corona-Hilfsfonds in den Ausbau des Radwegenetzes investiert werden soll.

Neue Studie: E-Autos sind günstiger als viele denken

Das Fuhrpark- und Leasingunternehmen LeasePlan hat die internationale Studie „Elektrofahrzeuge und Nachhaltigkeit“ veröffentlicht. Sie zeigt, dass die hohen Kosten für ein Elektroauto und die Reichweitenangst viele deutsche Autofahrer noch vom Kauf abhalten – auch wenn sich ihre generelle Einstellung verbessert hat. LeasePlan rechnet zudem vor, dass sich E-Autos entgegen der leider immer noch recht weitläufigen Meinung sogar finanziell lohnen können. 42 Prozent der deutschen Teilnehmer (alle teilnehmenden Länder: 61 Prozent) gaben an, dass ein Elektroauto für sie infrage komme. Im Vergleich zu den anderen Ländern antworteten die insgesamt 250 deutschen Teilnehmer an dieser Stelle eher zurückhaltend. Gefragt nach den Hinderungsgründen, ein Elektroauto zu kaufen oder zu leasen, stand mit über 53 Prozent der Preis an erster Stelle.

Jeder Dritte steigt nach einer E-Auto-Probefahrt um

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Wer ein Elektroauto ausprobiert hat, steigt mit rund 30-prozentiger Wahrscheinlichkeit danach um. Wer noch nie etwas anderes als einen Verbrenner gefahren ist, bleibt eher dem Bekannten treu.Elektroautos überzeugen viele Tester in der Praxis. Rund 33 Prozent der Deutschen, die bereits einmal einen elektrischen Pkw ausprobiert haben, wollen als nächstes Auto ein reines E-Mobil oder einen Plug-in-Hybriden kaufen, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Bearing Point hervorgeht.

VDA-Fazit: „Zuwachs E-Mobilität positiv für Klimabilanz“

Trotz zu vieler Schlupflöcher bei CO2-Ausstoß-Bewertung, laut Greenpeace, scheint die Entwicklung der CO2-Emissionen im Straßenverkehr in die richtige Richtung zu gehen. Nämlich zurück. Insbesondere der Zuwachs der Elektromobilität sei hierbei positiv für die Klimabilanz, so das Fazit des VDA. Und dennoch seien weitere Schritte notwendig. Unter anderem solle die Politik eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit Ökostrom aufbauen. Im Zeitraum von 1990 bis 2020 ist die Straßenverkehrsleistung in Deutschland, also die Summe von Personen- und Tonnenkilometern, um 71 Prozent gestiegen. Die CO2-Emissionen im Straßenverkehr sind dagegen im selben Zeitraum nach vorläufigen Berechnungen um 8 Prozent zurückgegangen.

Umwelt

Mehr Verpackungsmüll in Deutschland

In deutschen Haushalten wurde 2019 mehr Verpackungsmüll gesammelt. Im Schnitt entsorgte eine Person 72 Kilogramm in gelben Tonnen oder Glascontainern – vier Kilogramm mehr als 2018. Die gesamte Menge stieg auf 5,9 Millionen Tonnen an. Bei den anfallenden Mengen gab es große regionale Unterschiede zwischen Mecklenburg-Vorpommern (83 Kilogramm pro Kopf) und Berlin (53 Kilogramm pro Kopf). Das gesamte Aufkommen an Verpackungsmüll, der vorwiegend in der gelben Tonne, Glas- oder Papiercontainern gesammelt wird, stieg um knapp 0,3 Millionen Tonnen auf 5,9 Millionen Tonnen.

Carbfix: Startup aus Island macht aus CO2-Emissionen Stein

Neben der Vermeidung von CO2-Emissionen ist der Entzug des Treibhausgases aus der Atmosphäre und seine Bindung ein weiterer wichtiger Ansatz für das Ausbremsen des Klimawandels. CO2 ist für mehr als 60 Prozent des anthropogenen Klimawandels verantwortlich. Ein Startup aus Island hat dabei einen Ansatz, der aus einem SciFi-Roman kommen könnte: Es verwandelt das CO2 in Stein. Die Technologie des isländischen Startups Carbfix macht sich die Bondungsfähigkeiten von Stein zunutze – und beschleunigt den dahinterstehenden Prozess erheblich. Das Verfahren dafür nennt sich carbon capture and storage (CCS). Das Projekt Carbfix existiert bereits seit 2007 und wurde damals von Reykjavik Energy gegründet.

Klimaziele 2020: 8,7 Prozent weniger Treibhausgasemissionen dank Corona

Die deutschen Treibhausgas-Emissionen sind im Jahr 2020 so sehr zurückgegangen wie seit 1990 nicht mehr. Dies führte dazu, dass Deutschland 2020 sein Klimaziel erreicht hat. Allerdings konnte dieser Erfolg wohl nur dank der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie erreicht werden. Insgesamt wurden in Deutschland 2020 etwa 739 Millionen Tonnen Treibhausgas in die Atmosphäre abgegeben. Das sind etwa 70 Millionen Tonnen oder 8,7 Prozent weniger als im Vorjahr, wie sich aus den Emissionsdaten des Umweltbundesamtes ergeben. Diese wurden erstmals nach den Vorgaben des Bundesklimaschutzgesetzes vorgelegt.

YouGov-Umfrage:

Tag des Waldes: Deutsche sind besorgt um den Zustand der Wälder, aber wenig engagiert

Am 21. März ist Internationaler Tag des Waldes. Was sind aus Sicht der Deutschen die größten Wald-Probleme? Wie gerne halten sie sich im Wald auf, und was machen sie dort am liebsten? Diesen und weitere Fragen beantwortet eine aktuelle YouGov-Umfrage in Kooperation mit dem SINUS-Institut. Die Deutschen lieben ihren Wald: Fast die ganze Bevölkerung (87 Prozent) verbringt dort gerne Zeit. Sie tut dies auch häufig, denn 72 Prozent sind mindestens alle drei Monate im Wald anzutreffen.

Weltrecyclingtag: Volvic spart über 7.000 Tonnen Plastik ein

Im August 2020 hat Volvic sein gesamtes Getränkesortiment auf Flaschen aus 100 Prozent Altplastik umgestellt und damit bis heute – zum Weltrecyclingtag am 18. März 2021 – mehr als 7.000 Tonnen Plastik gespart.[1] Damit leistet Volvic einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft von Verpackungen. Die PET-Einwegpfandflaschen von Volvic sind schon lange zu 100 Prozent recycelbar [1]. Um den Verbrauch von neuem Plastik und den damit verbundenen Erdölverbrauch zu reduzieren, verwendet Volvic seit dem Sommer letzten Jahres für seine Flaschen ausschließlich Altplastik, sogenanntes recyceltes PET (rPET).[1] Durch diese Entscheidung wurden bis heute rund 7.000 Tonnen neues Plastik eingespart. Damit trägt Volvic zur Schonung nicht erneuerbarer Ressourcen bei, denn nicht-recyceltes PET wird aus Erdöl hergestellt. rPET hingegen besteht aus schon existierendem Altplastik. Durch die Verwendung von 100 Prozent Altplastik können außerdem rund 50 Prozent CO2 eingespart werden.

Was macht die Politik grad so?

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Datensouveränität

Mehr Transparenz bei Smartphone-Apps

Mit dem Appchecker kann jeder Smartphone-Nutzer schauen, welche persönlichen Daten die Apps auf dem Handy sammeln und an wen diese weitergeleitet werden. Im Interview erzählt Projektleiterin Miriam Ruhenstroth, warum viele Menschen das Gefühl haben, ihr Handy würde mithören. Das Projekt „Daten-Check für Smartphone-Apps“ ist ein Projekt der Vereine iRights e.V. und Institut für Technik und Journalismus e.V.. Finanziert wird es durch eine Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. Insgesamt wurden 30.000 Apps per Schnelltest untersucht, 3000 Apps ausführlich analysiert.

Forschung und Dialog zur gesellschaftlichen Transformation in Deutschland und Europa

Das Bundeskabinett beschließt die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Konkretisierung von Empfehlungen zur Errichtung eines „Zukunftszentrums für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ Das Kabinett hat gestern entschieden, die Empfehlungen der Kommission den jeweils zuständigen Ministerien zur Prüfung zuzuweisen. Das Zentrum könnte ein wissenschaftliches Institut, Dialog-, Begegnungs- sowie Kulturzentrum sein und zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Transformationsgeschichten in den neuen Bundesländern, Deutschland und Europa sowie ihren Folgen für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.

Trend der Woche

TikTok startet eine neue Marken-Kampagne

Laut Orlina Miller , Country Marketing Managerin DACH bei TikTok , suchen die Nutzer*innen bei TikTok nach Inspiration und Inhalten, die ihnen einen Mehrwert bieten. Zudem suchen sie die Gemeinschaft und möchten dabei ganz sie selbst bleiben dürfen. Das soll die Kampagne zum Ausdruck bringen. So soll der Slogan „Wir sind mehr als du denkst“ dafür stehen, dass TikTok eine Gemeinschaft von individuellen und kreativen Nutzer*innern ist, die vielfältigen Content kreieren. Tiktok trommelt mit der neuen Kampagne lauter als sonst: Eine so umfassende Werbepräsenz habe es bei keiner der vergangenen Kampagnen gegeben. Seit dem 12. März bis 23. April laufen Spots sowohl im Fernsehen als auch digital. Die Videos der Kampagne können auf TikTok angeschaut werden.

Ostereier färben: So geht’s mit Naturmaterial

Ostereier zu färben macht Spaß und ist kinderleicht. Wer Eier natürlich mit Zwiebelschalen oder Karotten färbt, vermeidet außerdem ungesunde Farbstoffe. Auf die synthetischen Farben, die Ostereier aus dem Supermarkt üblicherweise zum Glänzen bringen, kannst man locker verzichten: Mit Naturmaterial wie Zwiebelschalen, Karotten, Rote Bete, Kurkuma, Spinat und Co. Kannst man ganz einfach Naturfarben selbst herstellen und natürliche Farben wie Gelb, Grün, Rot und Violett zaubern.

Aufrufe zu #StopAsianHate übernehmen die sozialen Medien

Die Modeindustrie, Hollywood und ganz normale Bürger fordern ein Ende diskriminierender Hassverbrechen. Prominente, Kreative und Mitglieder der Modeindustrie melden sich zu Wort, um auf den jüngsten Anstieg von Hassverbrechen gegen die asiatische Gemeinschaft inmitten der Koronavirus-Pandemie aufmerksam zu machen. Unter dem Hashtag #StopAsianHate teilen Social-Media-Nutzer ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus oder fordern ihre Follower auf, ihre Stimme zu erheben und sich für diejenigen einzusetzen, die von rassistischer Gewalt betroffen und gefährdet sind, insbesondere ältere Menschen.

Teenager-Trends

Teenager von heute sind reflektierte Käufer und versierte Mediennutzer. Der aktuelle „Teenage Consumer Report” von GroupM powered by [m]science zeigt: Mehr als jeder zweite Teenager bevorzugt nachhaltige Produkte von Marken. Blinde Follower oder digitale Smombies? Das war einmal, zeigen Teenager-Trends: Deutsche Teenager von heute zeigen sich selbstreflektiert und hinterfragen ihr eigenes digitales Handeln genau. Obwohl Instagram, WhatsApp & Co aus dem Alltag der meisten Teenies nicht mehr wegzudenken sind, vertrauen 78 Prozent der 13- bis 17-Jährigen längst nicht allen Inhalten, die online publiziert werden. Und auch über ihren Social-Media-Fußabdruck und die Auswirkungen ihrer Postings machen sich 67 Prozent von ihnen bereits im Vorfeld Gedanken, um wohlüberlegte Inhalte zu veröffentlichen. Mindestens ebenso reflektiert sind die Teenager beim Shopping: 63 Prozent treffen ihre Kaufentscheidung erst nach einer ausgiebigen Produktrecherche. Im Fokus stehen dabei für mehr als jeden zweiten Teenie vor allem nachhaltige Marken, die für Menschen und Umwelt Verantwortung übernehmen.

Global Recycling Day: Alle Flaschen der PepsiCo Getränkemarke Lipton sind ab April 2021 zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik

Nachdem PepsiCo Ende letzten Jahres verkündet hat, bis Ende 2021 als erstes Getränkeunternehmen in Deutschland ausschließlich 100 Prozent recyceltes Plastik (rPET) in allen Getränkeflaschen zu verwenden, erfüllt der zweitgrößte Lebensmittelkonzern der Welt das angestrebte Ziel mit seiner Marke Lipton bereits deutlich früher. Ab April 2021 werden alle Flaschen des gesamten Eistee-Sortiments aus 100 Prozent rPET hergestellt. Damit führt Lipton die Nachhaltigkeitsagenda des Konzerns an, der allein für Deutschland rund sieben Millionen Euro investiert hat, um seine Verpackungsstrategie voranzutreiben. So kündigt PepsiCo mit Blick auf den Global Recycling Day am 18. März 2021 an, dass alle Flaschen des gesamten Eistee-Sortiments ab April 2021 vollständig auf 100 Prozent rPET umgestellt sind.

Ayse Sapan
Ayse Sapan

Masterstudentin der „Politischen Kommunikation“ und mal hier und da.

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