"/> Sportpsychologie- Veränderte Bewusstseinszutände und Sport - Unser Weg
Allgemein Sport

Sportpsychologie- Veränderte Bewusstseinszutände und Sport

female and male runners on a marathon

Warum fühlen wir uns durch Bewegung besser? Wiseo verbessern sich nicht nur physiche Gesundheiten, sondern psychologische Gesundheiten?
Lassen Sie uns herausfinden, was während des Trainings und beim Sport passiert.

  1. The Second Wind
    In der vorliegenden Literatur wird auch von der Wand oder Hitting the Wall gesprochen. Dieser Zustand tritt insbesondere bei Langstreckenläufen auf, die über einen Zeitraum von mindestens zwei Stunden oder länger gehen.

    Prozess des Auftretens : Der körper umstellt die Stoffwechselaktivität von Kohlehydrat- auf Fettverbrennung, wenn die Glucosespeicher in der Leber erschöpft sind. -> Athlet wird langsamer
    -> Ermüdungsschmerzen, muskuläre Ermüdung -> Verringerung der Funktion von Athlet
    Aber dieser Zustand wirkt wieder auf die Stabilisierung des Gesamtzustands des Athleten.
    -> Es führt zu einer Stimmungsverbesserung, nachlassenden Schmerzwahrnehmung und kognitiv bedingten Euphorie.
  2. Befindlichkeitsveränderungen
    Abele & Brehm, 1994 ; Afermann & Stoll, 1996 : wettkampffreie und gesundheitssportliche orientierte sportliche Aktivität führt dazu, dass negative Stimmungen (z.B Depression, Zustandangst) im Verlauf der Aktivität abnehmen.

    Nach dem Second Wind passieren veränderte und kognitive Ermüdungen. Es führt zu der besseren Stimmung. In diesem Zusammenhang spielen in der Tat Neurotransmitter wie Endorphin, Endocannabinoide eine Rolle.

    Runner’s High : Schmerzlinderung, der Verlust der Wahrnehmung von Zeit und Raum, fließende Aufmerksamkeit und ein Gefühl von Enthemmtheit.
  3. Flow-Erfahrung
    Rheinberg (2004) definiert dieses Phänomen als den Zustand des reflexionsfreien Aufgehens in einer glatt laufenden Tätigkeit.

    6 Elemente für Flow-Erfahrung
    ① die wichtigsten Voraussetzungen für das Erleben von Flow
    Welche zwischen der Anforderung der gestellten Aufgabe und den individuellen Fähigkeiten der Person sollte herrschen. Trotz einer hohen persönlichen Herausforderung
    ② die Anforderungen, die eine Aufgabe in sich birgt, und die Rückmeldungen sollten über das folgende Handlungsergebnis in sich klar und frei von jeglichen Interpretationsmöglichkeiten an die Person herangetragen werden.
    ③ das Leben eines glatt laufenden Fortgangs der Handlung
    ④ Es handelt sich um die Wahrnehmung, dass die Handlung ohne eine willentliche Konzentrationslesitung auf die zu verrichtende Tätigkeit ausgeführt wird.
    ⑤ Das individuelle Zeiterleben ist beim Flow-Erleben stark beeinträchtigt. Personen vergessen im Flow die Zeit
    ⑥ Verschmelzung von Selbst und Tätigket, wobei es zum Verlust von Selbstbewusstheit und Reflexivität kommen kann.

    Als wichtigste Bedingung für das Entstehen von Flow-Erfahrung (Csikszentmihalyii und Jackson, 2000) : das positive Verhältnis, welches zwischen der gestellten Herausforderung der Aufgabe und der Beurteilung der eigenen Kompetenzen ind dem geforderten Bereich bestehen sollte.
  4. Zusammenfassung
    Das Gehirn ist bei der Verhaltenssteuerung auf ein abgestimmtes Ineinandergreifen des zentralen Nervensystems, des vegetativen Nervensystems, sowie des endokrinen und des Neurotransmitter-System angewiesen.

    Eine Klassifizierung des Gehirns unterscheidet in ein eher kognitives und ein eher emotionales System.
    Das explizite System : Inhalte können verbal kommuniziert werden und es ist bewusst wharnehmbar.
    Das implizite System : Inhalte können nicht verbal kommuniziert werden und nur durch Training und Handeln stabilisiert werden.

    Veränderungen im endokrinologischen Bereich spielen eine wichtige Rolle für sportliche Handlungen. Neurotransmitter, Hormone und künstlich erzeugte Drogen interagieren mit zentralnervösen Prozessen und beeinflussen somit die subjektive Wahrnehmung. Neue Bildgebende Verfahren erweitern die diagnostischen Möglichkeiten für die Analyse sportlicher Handlungen.
< wichtige Funktionen des Gehirns beim Sport>
Präfrontaler Kortex : Kontrollzentrum, Informationsverarbeitungszentrum. komplexe Emotionen zum Inhalt der Wahrnehmung.
Kleinhirn : visuelles Urteil, Bewegungen der Kontrolle, Balance, Rhythmisierung von Bewegung
Amygdala : Grundlegende Emotionen. Eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Furcht
Das limbische System : Befindet sich zwischen Gehirn. Verteilung über Hormone (Endorphin, Endokanabinoid)

Quelle : Lehrbuch Sportpsychologie von Oliver Stoll, Ines Pfeffer, Dorothee Alfermann
Yoonsung Choi
Yoonsung Choi

Masterstudent der „Angewandten Sportpsychologie“ und mal hier und da.

Similar Posts

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: